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02.Jul.2008 - 15:54, Kategorien: Tour Tipps | St. Martin bei Lofer | Biken
Tags: skulpturenradweg saalachtal kultur familie
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Die ultimative Familien-Gesundheits-Kultur-Spaß-Radl-Tour
Weil ja grad die Schulferien anfangen, gibt’s jetzt einen familienfreundlichen Touren-Tipp von uns. Erfahrungsgemäß kann sich ja die minderjährige Nachkommenschaft nur äußerst schwer für mordsmäßige MTB-Touren und Rennrad-Runden im 3-stelligen Kilometerbereich erwärmen. Darum haben wir uns auf die Suche gemacht nach einer kommoden Tour, die nicht allzu viele Höhenmeter frisst, trotzdem schön ist, ein bisserl was hergibt an Bewegung und nicht gar zu überbevölkert ist. Gefunden haben wir den SkulpturenRadweg SteinbergRunde.

Dieser spezielle Radwanderweg führt durch das Salzburger Saalachtal, Leogang, Hochfilzen, St. Ulrich am Pillersee und Waidring und war schon vorher die landschaftlich sehr schöne, ziemlich gemütliche Steinbergrunde durchs Salzburg-Tirolerische Grenzgebiet. Seit Mai ist die Tour mit ein bisserl Kultur aufgemotzt und heißt jetzt eben SkulpturenRadweg SteinbergRunde. Die Kultur gibt’s in Form von – no na! - Skulpturen, die die Kinder und Jugendlichen der umliegenden Volks- und Mittelschulen gemeinsam mit internationalen Künstlern und Künstlerinnen erschaffen haben. Zurzeit sind’s jetzt mal 8, es sollen aber jedes Jahr neue dazukommen.

Auf einen Schlag gesunde Bewegung und Kultur, die Spaß macht - gibt’s eigentlich was Besseres als Kontrastprogramm zu Playstation-Marathons und Anime-Gelage? Zugegeben, diese Geschichte mit der Kinderkunst klingt jetzt noch nicht weiß Gott wie aufregend. Hört sich ein bisserl nach patscherten Kinderkraxeleien an, die außer der höchstgradig betriebsblinden Elternschaft und möglicherweise ein paar übereifrigen Freud-Jüngern wirklich niemanden in Begeisterungsstürme ausbrechen lassen. In diesem Fall haben aber eben tatsächlich künstlerisch begabte Menschen ihre Finger im Spiel, die den Kindern mit konkreten Denkanstössen, Tipps zu Material und Umsetzung eine Richtung fürs Kreativsein gegeben haben.
Dabei herausgekommen sind sehr spezielle, erstaunlich hintergründige Skulpturen mit einem ganz eigenen Geist, die sich wunderbar harmonisch in die Umgebung einfügen.



Das richtig Gute daran: Diese Kunst hat auch für Kinder ihren Reiz. Und selbst wenn nicht, ist es immer noch lustiger, sich die langweiligen Sachen auf dem Rad als mühsam zu Fuß anzuschauen. Als Elternteil erspart man sich am SkulpturenRadweg also mit ziemlicher Sicherheit das Louvre-Markusdom-Akropolis-Syndrom bei den halbwüchsigen Mitreisenden (Symptome: „FAAAAAAAD“-Auswurf, permanenter „BLÖÖÖÖÖD“-Reiz und vollkommene Unfähigkeit, noch einen vernünftigen Schritt vor den anderen zu setzen), das bekanntermaßen nur durch verwerfliche Bestechung oder noch verwerflichere Betäubung zu verhindern ist. Am SkulpturenRadweg wird einem das aller Voraussicht nach nicht passieren. Alle Infos zu den beteiligten Kindern und Künstlern, den Skulpturen und
zum gesamten Projekt findet man auf www.skulpturenradweg.at.

Der Radweg jedenfalls ist schaffbar und wie geschaffen für alle Erdenbürger, die berechtigt sind, ihr eigenes ungestütztes Rad zu lenken. Auch aus dem Grund, weil man die ingesamt 75 km lange Route überall starten und klarerweise auch überall abbrechen kann. Wenn’s also nimmer geht, dreht man einfach um. Am Weg kommt man praktischerweise an einigen Gasthäusern vorbei, die lobenswerterweise auch Pommes und Cola verkaufen. Nennenswerte Steigungen sind auch keine zu verzeichnen. Außerdem gibt's einige für die meisten Kinder einfach unschlagbare Highlights, wie lebende Kühe und Bäche, in denen man ein bisserl planschen kann. Alles in allem ist der SkulpturenRadweg also ein nettes, kleines Abenteuer, an dem der ganze Clan seine Freude haben wird.
Fotos-Credits:
Alle Fotos © skulpturenradweg.at
Bild 3: WaldGestalten bei Lofer, von Hans Peter Profunser und der Hauptschule Lofer
Bild 4: ScherbenMeer bei St. Ulrich/Pillersee, von Aniko Risch und der Volksschule St. Ulrich
Bild 5: DieDreiSteinmänner in St. Martin/Lofer, von Anton Thuswaldner und der VS St. Martin

Dieser spezielle Radwanderweg führt durch das Salzburger Saalachtal, Leogang, Hochfilzen, St. Ulrich am Pillersee und Waidring und war schon vorher die landschaftlich sehr schöne, ziemlich gemütliche Steinbergrunde durchs Salzburg-Tirolerische Grenzgebiet. Seit Mai ist die Tour mit ein bisserl Kultur aufgemotzt und heißt jetzt eben SkulpturenRadweg SteinbergRunde. Die Kultur gibt’s in Form von – no na! - Skulpturen, die die Kinder und Jugendlichen der umliegenden Volks- und Mittelschulen gemeinsam mit internationalen Künstlern und Künstlerinnen erschaffen haben. Zurzeit sind’s jetzt mal 8, es sollen aber jedes Jahr neue dazukommen.

Auf einen Schlag gesunde Bewegung und Kultur, die Spaß macht - gibt’s eigentlich was Besseres als Kontrastprogramm zu Playstation-Marathons und Anime-Gelage? Zugegeben, diese Geschichte mit der Kinderkunst klingt jetzt noch nicht weiß Gott wie aufregend. Hört sich ein bisserl nach patscherten Kinderkraxeleien an, die außer der höchstgradig betriebsblinden Elternschaft und möglicherweise ein paar übereifrigen Freud-Jüngern wirklich niemanden in Begeisterungsstürme ausbrechen lassen. In diesem Fall haben aber eben tatsächlich künstlerisch begabte Menschen ihre Finger im Spiel, die den Kindern mit konkreten Denkanstössen, Tipps zu Material und Umsetzung eine Richtung fürs Kreativsein gegeben haben.
Dabei herausgekommen sind sehr spezielle, erstaunlich hintergründige Skulpturen mit einem ganz eigenen Geist, die sich wunderbar harmonisch in die Umgebung einfügen.



Das richtig Gute daran: Diese Kunst hat auch für Kinder ihren Reiz. Und selbst wenn nicht, ist es immer noch lustiger, sich die langweiligen Sachen auf dem Rad als mühsam zu Fuß anzuschauen. Als Elternteil erspart man sich am SkulpturenRadweg also mit ziemlicher Sicherheit das Louvre-Markusdom-Akropolis-Syndrom bei den halbwüchsigen Mitreisenden (Symptome: „FAAAAAAAD“-Auswurf, permanenter „BLÖÖÖÖÖD“-Reiz und vollkommene Unfähigkeit, noch einen vernünftigen Schritt vor den anderen zu setzen), das bekanntermaßen nur durch verwerfliche Bestechung oder noch verwerflichere Betäubung zu verhindern ist. Am SkulpturenRadweg wird einem das aller Voraussicht nach nicht passieren. Alle Infos zu den beteiligten Kindern und Künstlern, den Skulpturen und
zum gesamten Projekt findet man auf www.skulpturenradweg.at.

Der Radweg jedenfalls ist schaffbar und wie geschaffen für alle Erdenbürger, die berechtigt sind, ihr eigenes ungestütztes Rad zu lenken. Auch aus dem Grund, weil man die ingesamt 75 km lange Route überall starten und klarerweise auch überall abbrechen kann. Wenn’s also nimmer geht, dreht man einfach um. Am Weg kommt man praktischerweise an einigen Gasthäusern vorbei, die lobenswerterweise auch Pommes und Cola verkaufen. Nennenswerte Steigungen sind auch keine zu verzeichnen. Außerdem gibt's einige für die meisten Kinder einfach unschlagbare Highlights, wie lebende Kühe und Bäche, in denen man ein bisserl planschen kann. Alles in allem ist der SkulpturenRadweg also ein nettes, kleines Abenteuer, an dem der ganze Clan seine Freude haben wird.
Fotos-Credits:
Alle Fotos © skulpturenradweg.at
Bild 3: WaldGestalten bei Lofer, von Hans Peter Profunser und der Hauptschule Lofer
Bild 4: ScherbenMeer bei St. Ulrich/Pillersee, von Aniko Risch und der Volksschule St. Ulrich
Bild 5: DieDreiSteinmänner in St. Martin/Lofer, von Anton Thuswaldner und der VS St. Martin
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