02.Oct.2008 - 10:36, Kategorien: Kulinarik
Tags: wein & co rauchverbot rauchen erlaubt anti-tabak-gesetz gastronomie rauchfrei
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Sind Raucher wirklich die besseren Gäste?
Rauchen und schmecken - das sind ja zwei Dinge, die sich bekanntlich nicht ganz so gut miteinander vertragen. Wie’s ausschaut brauchen Weingenießer aber ihre Tschick, damit ihnen das edle Tropferl wirklich schmeckt. Oder Nichtraucher sind einfach geizige Stubenhocker. Was auch immer, die Wein & Co-Kette hat es jedenfalls kräftig zu spüren bekommen.
Anfang 2008 hat man mutig und stolz das Rauchverbot in allen Wein & Co-Lokalen von Wien bis Bregenz ausgerufen. „Rauchen ist ein Genuss für viele Menschen. In Verbindung mit Wein und Kulinarik ist Rauchen allerdings unpassend, reduziert den Ausdruck von Aromen und Nuancen und schränkt die Genussfreiheit anderer ein“, hieß es damals vom WEIN & CO-Geschäftsführer Heinz Kammerer. 10 Monate später muss man klein beigeben und lässt die Stängel wieder qualmen. Der Grund: 10 Prozent Umsatzeinbußen, weniger Trinkgeld fürs Personal, unzufriedene Gäste. Vor allem in den kalten Monaten brach das Geschäft praktisch ein, wenn’s zu ungemütlich war um vorm Lokal zu rauchen. Da geht man dann halt schon lieber ins verqualmte, aber warme Beisl nebenan. Grund genug, vorm nahen Winter die Konsequenzen zu ziehen.

Anfangs freute man sich bei Wein & Co noch über das Lob von der Ärztekammer und auch über neue Kunden wie junge Familien. Die gingen aber überraschenderweise früher heim und tendierten auch nicht so sehr zum flaschenweisen Weinkonsum. Auch das Trinkgeld fiel weniger berauschend aus.
Am Ende stimmte das Personal für eine Aufhebung des Rauchverbots ab. Und rannte damit bei der Geschäftsführung wahrscheinlich keine allzu fest verrammelten Türen ein. Hätte man doch ansonsten demnächst die ersten Mitarbeiter entlassen müssen.
Seit letzter Woche darf darum an allen Wein & Co-Bars wieder genüsslich an der Zigarette gezogen werden. Der ungestörte Weingenuss kann eben auch in der Weinbar nicht an alleralleroberster Stelle stehen...
Foto: © WEIN & CO.
Anfang 2008 hat man mutig und stolz das Rauchverbot in allen Wein & Co-Lokalen von Wien bis Bregenz ausgerufen. „Rauchen ist ein Genuss für viele Menschen. In Verbindung mit Wein und Kulinarik ist Rauchen allerdings unpassend, reduziert den Ausdruck von Aromen und Nuancen und schränkt die Genussfreiheit anderer ein“, hieß es damals vom WEIN & CO-Geschäftsführer Heinz Kammerer. 10 Monate später muss man klein beigeben und lässt die Stängel wieder qualmen. Der Grund: 10 Prozent Umsatzeinbußen, weniger Trinkgeld fürs Personal, unzufriedene Gäste. Vor allem in den kalten Monaten brach das Geschäft praktisch ein, wenn’s zu ungemütlich war um vorm Lokal zu rauchen. Da geht man dann halt schon lieber ins verqualmte, aber warme Beisl nebenan. Grund genug, vorm nahen Winter die Konsequenzen zu ziehen.

Anfangs freute man sich bei Wein & Co noch über das Lob von der Ärztekammer und auch über neue Kunden wie junge Familien. Die gingen aber überraschenderweise früher heim und tendierten auch nicht so sehr zum flaschenweisen Weinkonsum. Auch das Trinkgeld fiel weniger berauschend aus.
Am Ende stimmte das Personal für eine Aufhebung des Rauchverbots ab. Und rannte damit bei der Geschäftsführung wahrscheinlich keine allzu fest verrammelten Türen ein. Hätte man doch ansonsten demnächst die ersten Mitarbeiter entlassen müssen.
Seit letzter Woche darf darum an allen Wein & Co-Bars wieder genüsslich an der Zigarette gezogen werden. Der ungestörte Weingenuss kann eben auch in der Weinbar nicht an alleralleroberster Stelle stehen...
Foto: © WEIN & CO.













