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22.Feb.2008 - 11:57, Kategorien: Wo die bergziege schon überall war | Bad Gastein | Ski und Snowboard
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5 gute Gründe, warum wir die Jam Session Gastein gut finden sollten


(Alle Fotos: Jam Session 2007, © Imperium Gastunum)
Heute ist es soweit: Die Imperium Gastunum Jam Session 2008 geht heute über die Bühne, also über die Buchebenwiese in Bad Gastein. Für mich einer der sympathischsten Freestyle-Contest im ganzen Land. Und hier jetzt gute Gründe warum ihr diese Veranstaltung auch mögen solltet:
1. Der Under Dog-Bonus
Die Jam Session ist ein Slopestyle-Contest, der sich selbst etabliert hat. Keine dieser gelackten, am Reißbrett designten Fun-Geschichten, die wir alle ganz superklasse finden müssen. Sie ist das Baby von ein paar Gasteiner Boardern, die sich eigentlich nur untereinander ein bisserl battlen wollten. Und weil's so gut geklappt hat 2001 und 2002 in Dorfgastein, schlossen sich die Boarder zum zum SV Imperium Gastunum zusammen und wanderten außerdem 2004 nach Bad Gastein aus, weil da das Flutlicht um einiges besser war und es irgendwie blöd ist, wenn man bei einem Freestyle Contest nix sieht. Für's Publikum nicht und noch weniger für die Rider.



Und von da an kamen Jahr für Jahr mehr Leut zur Jam, auf der Rider- und auf der Publikumsseite. Dazu noch ein Side Acts von DJ Buzz von den Waxos bis zu Los Luceritos, ein paar richtige Judges und fertig war der professionelle Freestyle Contest fürs Gasteinertal.


2. Der Friede-zwischen-Snowboardern-und-Freeskiers-Bonus
Der Witz an der Jam ist der, das sich Freeskier und Snowboarder abwechselnd über den Slope bemühen. Dann gibt's zwar getrennte Wertungen, gefeiert wird dann aber wieder friedlich vereint. Freestyler müssen ja schließlich zusammenhalten!


3. Der Keine-Kreisch-Gören-Bonus
Warum auch immer, aber bei der Jam trifft man fast ausschließlich entspannte Menschen im Publikum. Also keine kreischenden Gören, mit einem Alko-Pop zu viel hinter der Binde. Gut für's Gemüt und für die Ohren!
4. Der Keine-Star-Allüren-Bonus

Auf die Gefahr hin, dass sich jetzt vielleicht doch ein paar Kreisch-Gören bei der Buchebenwiese einfinden: Aber so nah wie hier kommt man den Ridern selten. Direkt auf den Slope darf man zwar als Zuschauer auch bei der Jam Session nicht, dafür mischen sich die Teilnehmer, wenn sie nicht grade herumhüpfen, gerne unters Volk. Beim Contest wie bei den After Parties.

5. Der Gute-Vibes-Bonus

Die Jam Session ist einfach herrlich entspannt. Das heißt man darf auch hin und fühlt sich wohl, wenn man selbst nicht ganz so der Freestyler ist. Also man auch ganz gern mal Hosen anzieht, die weit oberhalb des Knieäquators sitzen und man bei Ausdrücken wie Backside 7 Method Grab und Frontside Rodeo eher an ausgefallene Sexpraktiken als an Freestyle Tricks denkt. Kein Problem, Hauptsach du hast Spaß an geilen Sprünge und kriegst keinen Ausschlag von Hip Hop und ein bisschen alternativeren Electro Sounds. (Die Ö3-Schlagerparade sollte man sich also nicht erwarten...)

So, das sind doch mal 5 vernünftige Gründe, warum wir heute abend eigentlich alle auf der Jam Session sein sollten. Ich bin jedenfalls da und werd euch auch ein paar Impressionen liefern, wenn ihr's tatsächlich nicht ins Gasteinertal schafft. Also, bis dann!

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